Wacken Bericht 2002

Da die Band noch einige Leute aus dem Bekanntenkreis mitnehmen wollte, und man zum Zelten ja sowieso ein wenig mehr Platz im Auto braucht, machten sich zwei Autos der Antagonisten am Donnerstag Vormittag und eines am Nachmittag in Richtung Schleswig Holstein auf.

Die Autos, die am Vormittag los gefahren sind kamen auch in gut 1,5 Stunden am Ziel an, wogegen der Wagen der sich erst am Nachmittag auf den Weg gemacht hat, drei mal so lange gebraucht hat. Am Ziel angekommen fanden wir die Camping Area in einem Zustand vor, wie wir es uns schon denken konnten. Da es die letzten Tage, genauso wie an diesem Donnerstag nur am Regnen war, war der Boden völlig matschig, wie es sicher jeder von Open Air´s kennt, wenn es nur am regnen ist. An diesem ersten Abend, passierte dann auch noch etwas was weniger erfreulich war. Die Tatsache, dass der Boden auf der Camping Area wie auf dem restlichen Gelände ziemlich rutschig war, führte dazu das sich unser Sänger Michael seinen Knöchel ziemlich stark verknackste und das am Abend vor unserem Auftritt. Da wir am Freitag Mittag um 12.00 Uhr unseren Auftritt hatten, konnten wir natürlich auch nicht allzu lange pennen, weshalb die Band an diesem Tag nicht in allerbester Verfassung war, wozu der Alkohol den wir am Abend vorher zu uns nahmen auch sicher seinen Anteil beigetragen hat.

Kurz vorm Auftritt musste Michael dann noch seinen Knöchel bandagieren lassen, weil er sich sonst so gut wie gar nicht auf den Beinen hätte halten können.Als wir dann an der Wet Stage pünktlich eine Stunde vor unserem Auftritt ankamen, war dort noch der Aufbau in vollen Zügen, was dazu führte dass wir erst um 13.00 Uhr die Bühne enterten. Dadurch das wir mit dieser Verzögerung anfingen, war das Zelt so gut wie restlos gefüllt, weil um diese Zeit eigentlich „Justice“ spielen sollten, die anscheinend eine ziemlich große Fangemeinde haben. Auch wenn vermutlich der Grossteil der Leute wegen eben dieser Band gekommen war, nahmen die Leute uns ziemlich gut auf. Der Auftritt selber verlief dann, bis auf einen schlechten Bühnensound der uns es auch nicht gerade leichter machte einen guten Auftritt zu spielen, recht normal.

Dann bleibt noch abzuwarten, was dieser Gig der Band gebracht hat. Es konnten auf jeden Fall an diesem Wochenende ein paar Kontakte geknüpft werden, die uns dabei helfen könnten etwas bekannter zu werden. Falls ihr unseren Gig gesehen habt würde es uns freuen, wenn ihr eure Meinung dazu in unser Gästebuch schreiben würdet.Außerdem haben wir noch einiges an Bild- und Videomaterial, welches wir noch sichten müssen, bevor wir es Euch hier präsentieren. Es sei aber schon soviel verraten: Es sind ein paar nette Schnappschüsse dabei, von denen der eine oder andere sich sicher wünscht, dass sie nie gemacht worden wären